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                                                                           HNA Bericht Hofgeismar, 18.06.1992 


HSG REINHARDSWALD                                              


Neuer Aufschwung nach Fusion?

In Trendelburg schlossen sich drei Vereine zur Handballspielgemeinschaft
Reinhardswald zusammen und  erhoffen sich nun einen Aufschwung für ihren Sport.             

TRENDELBURG
- Eine lange und fruchtbare Zukunft, Auftrieb im sportlichen Bereich, eine gemeinsame starke Nachwuchsarbeit, all dies versprechen sich sowohl der neu gewählte Vorstand der Handballspielgemeinschaft (HSG) Reinhardswald, die amtierenden Vereinsvorsitzenden Karl- Heinz Hofmann (Trendelburg), Helmut Assauer (Gottsbüren) und Günter Busch (Langenthal) als auch die zahlreichen passiven und aktiven  Mitglieder der drei Stammvereine. 

In ihren Eröffnungs- und Begrüßungsworten signalisierten alle drei Vorstände die Dringlichkeit dieser Fusion, strichen die großartige Vorbereitungsarbeit der seit Wochen tätigen Gründungskommission heraus, die nicht nur das Konzept erstellte und die Weichen für diese Spielgemeinschaft stellten, sondern auch eine neue Satzung bis aufs Detail erarbeitete und schon im Vorfeld den neuen Personenkreis für die HSG-Führungsspitze abklärte.

Die zehn Vorstandsmitglieder wurden ohne Gegenstimme in ihr neues Amt gewählt. euer Chef der HSG Reinhardswald ist nun Wolfgang Rotermund (Gottsbüren), sein Vertreter Günter Busch (Langenthal). Das Amt des Kassenwartes übernimmt Wilfried Becker (Trendelburg). Als Schriftführer fungiert Horst Ries (Langenthal), Männerwart wurde Dieter Schweinsberg (Gottsbüren), Frauenwart der Trendelburger Günter Leimbach. Michael Bettenbühl (Gottsbüren kümmert sich als Jugendwart um den HSG-Nachwuchs, das Amt des Mädelwartes bekleidet Vera Köster (Gottsbüren). Zum Pressewart wurde Herbert Becker (Trendelburg), zum Schiedsrichterwart Hans-Dieter Henze (Langenthal) bestellt.

Alle drei Stammvereine stellen je einen Kassenprüfer: Jürgen Baumann (Langenthal), Heiko Ferch (Trendelburg) und Manfred Asshauer (Gottsbüren). Darüber hinaus bringen alle drei Vereine eine angemessene Summe Startkapital mit in diese "sportliche Ehe", das von der Stadt trendelburg durch Bürgermeister Bernhard Klug um einen ansehnlichen Betrag aufgestockt wurde.

Die Spielgemeinschaft, die in der kommenden Punkterunde 15 Mannschaften im Einsatz hat, steht also auf einem gesunden finanziellen Sockel. Von den 15 Mannschaften, die in der Trendelburger Sporthalle spielen, sind vier Herren-, zwei Frauen- und neun Jugendmannschaften. Die erste Frauenmannschaft, das Aushängeschild, spielt in der Oberliga, die Männer nach dem Aufstieg von Langenthal in der zweiten Bezirksliga.

Die Gründungsversammlung bekam auch einen weiteren Stellenwert dadurch, daß auch ältere Mitglieder der Fusion nicht abgeneigt gegenüberstanden, sondern sich davon einen sportlichen Aufstieg versprechen, der am Ende auch der Jugend zugute kommt. Denn auch diese kommt in der Zukunft nicht ohne derartige Zusammenschlüße aus. Die mit einer Stimmenthaltung gebildete neue Satzung der HSG beweist weiter die Entschlossenheit sowohl der passiven, als auch aktiven Mitglieder, die Geburtswehen zu überstehen und die Tücken der Anfangsphase zu meistern.

Sitz der HSG ist Trendelburg, die Vereinsfarben sind gelb, grün und rot, sodaß jeder Verein einen Farbtupfer "lieferte".


 
   
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